Windows auf Solid-State Disks

c't: Tipps und Tricks für den Umzug auf SSD

Pressemeldung der Firma Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG

Sie sorgen für kurze Bootzeiten und flotte Programmstarts: Solid-State Disks, kurz SSDs, sind das Mittel der Wahl, um Windows-PCs mit wenig Aufwand deutlich schneller zu machen. Mittlerweile kostet eine.128 GByte große SSD nur noch 50 Euro. Dennoch sollte man den kostbaren Platz optimal nutzen und die Windows-Installation auf der SSD möglichst schlank halten, rät das Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 17/14.

Geschwindigkeit hat ihren Preis: Während es Terabyte-Platten bereits für wenig Bares gibt, sind SSDs noch verhältnismäßig teuer. Ein GByte kostet fast zehnmal so viel wie bei einer magnetischen Festplatte. Daher sollte man mit dem wertvollen Speicherplatz gut haushalten und dort vor allem das Betriebssystem und wichtige Programme unterbringen. Speicherhungrige, aber weniger geschwindig­keitsrelevante Daten wie das Videoarchiv, die Musik- oder Spielesammlung verbleiben nach wie vor auf der langsameren, aber kostengünstigen Festplatte.

„Vor dem Umstieg auf eine SSD muss ich mich als erstes mit der Sortierung meiner Daten auseinander­setzen“, erläutert c’t-Redakteur Florian Klan. „Ganz wichtig ist auch, dass ich die SSD nicht bis aufs letzte Byte fülle, damit sie genügend Platz für Arbeitsdaten hat. Allein damit Windows keine Funktionen abschaltet, empfehlen wir mindestens 10 GByte Reserve.“

Für Windows selbst gibt es eine Reihe von Kniffen zum Platzsparen, die man regelmäßig anwenden kann. Bei Programminstallationen etwa wählt man nur das wirklich Nötige. Hilfedateien lässt man außen vor – bei Bedarf kann man sie online beziehen. Hakelt es beim SSD-Umzug dennoch, kann man über den Windows-Explorer heraus­finden, wo sich große Dateien verstecken. Hilfreich ist auch das kostenlose Programm Windirstat, das die Datenverteilung auf Festplatten und SSDs grafisch und tabellarisch darstellt.



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